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Kurwohnzone - Hauptziele der Verwaltung

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28.04. 2011  Bürgerforum der FWN zum
                    Thema Kurwohnzone
                    Nordhelmsiedlung.
                    Beginn 19.30 - Stadtsaal
 
 
Sagen Sie uns Ihre Meinung!
 
Teilen Sie uns bitte Ihre Meinung mit. Wir möchten uns gerne ein Bild darüber machen, wie die Einwohner der Nordhelm - Siedlung darüber denken.
Hauptziel der Verwaltung
Unsere
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Alter und neuer Bebauungsplan
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Auszug
BauNVO
Unsere Grünflächen
Neben dem Erhalt der Grünflächen hat man sich auch die touristische Entwicklung der Nordhelmsiedlung auf die Fahne geschrieben. Leitfaden ist hierbei das Landesraum- ordnungsprogramm 2008.
 
Dort wird die touristische Entwicklung der Küstenregion angestrebt. In der Erläuterung zum Bebauungsplan liest sich dieses dann wie folgt:
 
Zielsetzung der Stadt Norderney ist die Sicherung von Wohnraum im Zusammenhang mit Einrichtungen zur Fremdenbeherbergung. Dabei soll eine hohe Durchmischung des Wohnquartiers mit Unterkünften für Gäste erfolgen. Daher ist sowohl das Dauerwohnen als auch Gästebeherbergung allgemein zulässig. Hintergrund dieser Festsetzung ist einerseits die Absicht, durch diese Nutzungsmischung die Schaffung von Wohnraum für die heimische Bevölkerung zu sichern und andererseits ein ausreichendes Angebot an Gästeappartements zur Förderung der touristischen Funktion zu sichern.
 
Zur Verdeutlichung dieser Absicht erhält das Sondergebiet die Zweckbestimmung „Kurwohnzone“. Gemäß den Vorgaben des Landesraumordnungsprogrammes (LROP 2008) sind die touristischen Schwerpunkträume auf den Ostfriesischen Inseln zu sichern und zu entwickeln, da entlang der Nds. Nordseeküste der Tourismus eine der wichtigsten Erwerbsgrundlagen ist und das attraktivste Angebot die Inseln und die Küstenbadeorte sind.
 
Der Inseltourismus ist auch für den Erhalt der Tragfähigkeit der Infrastruktur und der Angebote der Daseinsvorsorge auf den Inseln und in den Küstenorten von hoher Bedeutung.  Insofern entspricht das geplante Sondergebiet „Kurwohnzone“ mit dem gleichrangigen Nebeneinander von Dauerwohnen und Gästewohnen den raumordnerischen Vorgaben.
 
Des Weiteren wird das Sondergebiet „Kurwohnzone“ aus der Satzung der Stadt Norderney zur Sicherung von Gebieten mit Fremdenverkehrsfunktion (gemäß § 22 BauGB) entwickelt.
...
 
(Anm.d.Red.: So wird begründet, warum es kein Wohngebiet sein kann.)
 
Zudem sind in einem Allgemeinen Wohngebiet Beherbergungsbetriebe nur ausnahmsweise zulässig. Durch die Anwendung von § 1 (5) BauNVO können in einem Allgemeinen Wohngebiet Beherbergungsbetriebe zwar allgemein zugelassen werden, der Gebietscharakter muss sich den noch vorwiegend durch eine Wohnnutzung auszeichnen. Insofern dürfte der zulässige Anteil an Beherbergungsbetrieben in einem Allgemeinen Wohngebiet jedoch – im Vergleich zu der vorhandenen und
beabsichtigten Durchmischung in dem Plangebiet - an der Nordhelmsiedlung, deutlich geringer sein.
 
Eindeutiger geht es nicht. Das Wohnen und damit ein Wohngebiet wird zur Nebensache, man kann das Rad der Zeit halt nicht zurückdrehen, lt. Erläuterung.
 
Die Zielsetzung ist also nicht Wohnen
mit Fremdenverkehr, wobei das Wohnen oberste Zielsetzung bleibt, sonder Wohnen UND Fremdenverkehr, wobei der Fremdenverkehr auch ruhig mehr werden könnte.
 
Übrigens, ein Haus mit drei Mietwohnungen wäre nach diesem Bebauungsplan vermutlich nicht zulässig.